Die sechsten Klassen der Realschule Tittling zu Gast bei der Waldbauernvereinigung Passau.
Im Rahmen der Projektwoche Alltagskompetenzen besuchten die sechsten Klassen der Realschule Tittling an zwei Vormittagen die Waldbauernvereinigung Passau. Geschäftsführer Martin Horn und Forstwirt Mattias Gibis hießen dazu jeweils 40 Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrkräfte willkommen. Nach einer kurzen Begrüßung und einigen Informationen zur Waldbauernvereinigung Passau stand für knapp drei Stunden der Wald mit all seine Facetten auf dem Lehrplan. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass man den Wald, ähnlich wie ein Hochhaus mit seinen Stockwerken, in unterschiedliche Schichten einteilen kann. Neben Informationen zu den wichtigsten Hauptbaumarten, die im Passauer Land vorkommen, wurden auch die Gefahren für die Wälder, wie etwa der Borkenkäfer oder der Klimawandel mit all seinen Auswirkungen näher behandelt. Für begeisterte Zuschauer sorgte Forstwirt Mattias Gibis bei einer Vorführung der Motorsägenarbeit. Neben dem Einsatz in einem jungen Pflegebestand konnten die Teilnehmer auch das fachgerechte Fällen einer Fichte mit dem nötigen Sicherheitsabstand bestaunen. Wie wichtig es ist, sich dazu bei einem Motorsägekurs die richtigen Fähigkeiten anzueignen und eine vollständige persönliche Schutzausrüstung zu tragen, zeigen nicht nur die vielen tödlichen Waldunfälle pro Jahr.
In extra angefertigten Baumscheiben wurde das Alter des gefällten Baumes anhand der Jahresringe ermittelt. Geschäftsführer Martin Horn ging anschließend näher auf die stoffliche und thermische Verwertung des Holzes ein. Spielerische Aktivitäten wie die Bestimmung der Baumart anhand von Zweigen, Nadeln und Blätter und das Erraten von waldtypischen Gegenständen mit verbundenen Augen rundeten einen gelungenen und lehrreichen Vormittag bestens ab.


